Urlaub in der Regenzeit


Auf den Seychellen, den Malediven und auf Mauritius gibt es keine ausgeprägten Regenzeiten. Die Inseln sind das ganze Jahr über grün, weil es das ganze Jahr über genügend regnet und die Sonne im Überfluss scheint.

80% der Niederschläge fallen in der Nacht, wenn es kühler wird. An den Küsten von Mauritius und den Seychellen scheint fast immer die Sonne – auf den flachen Koralleninseln der Malediven erst recht.

Aber Ausnahmen bestätigen die Regel: Etwa zwei- bis dreimal pro Jahr kommt es vor, dass es einen, manchmal auch zwei oder drei Tage durchgehend regnet.  Das kann im August ebenso vorkommen wie im Januar oder jedem anderen Monat. Es kommt aber auch vor, dass es mehrere Monate gar nicht regnet. Dann kann mal für ein paar Tage oder Wochen das Leitungswasser stundenweise rationiert werden.

Auch das ist nicht auf bestimmte Monate des Jahres festzulegen. 1996 passierte es auf den Seychellen beispielsweise für ein paar Wochen im Juni, weil es seit Januar nicht geregnet hatte. 1999 passierte es im November, bis heftige Regenfälle die Wasserreservoirs wieder auffüllten.

Ein Kommentar

  1. Klarere Aussagen kann man bei Urlauben in Vietnam und Thailand machen, denn dort sind die Regenzeiten deutlicher ausgeprägt. In Vietnam empfiehlt es sich zwischen Januar und September zu reisen, da danach der Nordostwind einsetzt, der Regenfälle an die Ostküste Vietnams bringt. In Thailand ist die Insel Phuket und die gesamte Westküste im europäischen Sommer zwischen Mai und September “tropischen” Regenfällen ausgesetzt, die mit längeren klaren und windstillen Perioden abwechseln. Das Gleiche gilt für die Insel Koh Samui und die Ostküste für die Monate Oktober bis März.

    Wie überall in den Tropen gilt, dass es Ausnahmen von diesen im langjährigen Durchschnitt richtigen Aussagen gibt. Auch in der regenreicheren Jahreszeit kann man seine Urlaubswochen ohne Regen oder mit meist nachts auftretenden Regenschauern verbringen.

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